Sonntag, 15. März 2020

LITTLE LIES Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht Rezension





Quelle von Penguin
Thriller – Der neue Bestseller mit Gänsehautgarantie
Erscheinungstermin: 20. Januar 2020
384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

Inhalt:
Die Journalistin Leah flieht vor ihrem alten Leben: Sie lässt ihre Heimat und ihren Job hinter sich und zieht mit ihrer besten Freundin Emmy in ein altes Haus auf dem Land. Das Zusammenleben klappt gut. Leah arbeitet tagsüber in der Schule, Emmy nachts an einer Rezeption. Doch dann stellt Leah eines Nachts fest, dass sie ihre Freundin seit Tagen nicht gesehen hat. Noch bevor sie Emmy als vermisst melden kann, wird in der Nähe eine brutal misshandelte junge Frau gefunden. Doch die Frau ist nicht Emmy – stattdessen sieht sie Leah zum Verwechseln ähnlich … Muss Leah nicht nur um Emmys, sondern auch ihr eigenes Leben fürchten?


Meine Meinung:
Als Leah eines Tages zur Schule fährt, stößt sie auf einen Tatort. Eine Frau war geprügelt worden und starb in der Nähe des Sees. Leah ist erleichtert, dass es nicht Emmy ist, dass sie wissen, wer die Frau ist. Jemand namens Bethany. Bei dem Mann, den sie vermuten, handelt es sich um denselben Mann, der Leah offenbar stalkt, was sie mit dem Fall verbindet. Sie merkt auch, dass sie Emmy schon lange nicht mehr gesehen hat. Leah meldet dies der Polizei, und wenn sie nach Details über Emmys Leben fragt;hat Leah nur die vagen Details. Emmy hatte ihr erzählt, dass sie nachts in einem heruntergekommenen Motel putzte. Aber sie sagte Leah nicht den Namen davon. Irgendwann fragen sich die Polizei und der Leser, ob Emmy überhaupt existiert oder ob sie nur in Leahs Kopf existiert. Der Roman wird in der ersten Person erzählt, aus Leahs Sicht. Es gibt viele Überraschungen und Wendungen die der Leser nicht erwartet.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet man konnte sich teilweise auch mit ihnen identifizieren  und ihr Hanseln nachvollziehen,
Besonders toll fand ich die Art und Weise, wie Leahs Persönlichkeit und Charakter im Roman enthüllt wurden.
Während dem Lesen hatte ich einige Fragen die offen blieben aber desto weiter ich die Geschichte gelesen habe wurden sie mir auch beantwortet und man versteht den ganzen Zusammenhang der Story. 
Ich habe nun 2 Bücher von Megan Miranda bisher gelesen, und war auch von 
LITTLE LIES – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht begeistert und wird mit Sicherheit auch nicht das letzte Buch von dieser Autorin gewesen sein.
Fazit: Ich fand das Buch gut es war ein toller Spannungsroman den ich weiter empfehlen kann.

Autorin:
Megan Miranda hat am Massachusetts Institute of Technology Biologie studiert und ist heute hauptberuflich als Autorin tätig. Sie hat bereits mehrere Jugendromane veröffentlicht und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in North Carolina. Ihr erster Thriller »TICK TACK« wurde in Deutschland und den USA sofort ein riesiger Erfolg. Mit »LITTLE LIES« beschert sie ihren Lesern erneut atemlose Spannung bis zur letzten Seite.

Montag, 24. Februar 2020

Der unsichtbare Freund Rezension


Quelle von Heyne 

Roman
Erscheinungstermin: 04. November 2019
912 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

Inhalt:
Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.

Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.
Inhalt:

Meine Meinung
Ich kann mich buchstäblich nicht daran erinnern, wie mich ein Buch das letzte Mal vom ersten Wort an packte und mich nicht gehen ließ, bis zum letzten Wort. Dieses Buch war so intensiv und gut geschrieben, ich konnte es nicht niederlegen.  Es war so ein faszinierendes, beängstigendes Buch, mit Charakteren, die dir in den Sinn kommen und nicht loslassen. 
Der unsichtbare Freund bekommt Ihre Aufmerksamkeit von Anfang an, und lässt nie los. Die Charakterentwicklung ist sehr durch, weshalb das Buch wahrscheinlich so lang ist, wie es ist. Die Geschichte selbst hätte auf 300-400 Seiten geschrieben werden können, aber die Tiefe der Charakterentwicklung erforderte mehr Seiten weshalb auch die Story lang geworden ist, aber trotzdem keinen Abbruch getan hatte. Es hat zwar seine Zeit gebraucht bis die Geschichte ihren Lauf genommen hat und zu einigen Höhepunkte erreicht haben, aber es lohnt sich dran zu bleiben.


Fazit
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und ich bin mir ganz sicher das ich noch mehr Bücher von Stephen



Autor:
Stephen Chbosky ist ein vielfach preisgekrönter Autor, Drehbuchschreiber und Regisseur. Sein All-Age-Roman »Das also ist mein Leben« hat sich international millionenfach verkauft. Auch die Verfilmung mit Emma Watson und Logan Lerman war ein großer Erfolg. Nach diversen weiteren Filmprojekten (zuletzt: »Die Schöne und das Biest« und »Wunder«) legt er nun seinen zweiten großen Roman vor. Stephen Chbosky ist aufgewachsen in Pittsburgh und lebt derzeit in Los Angeles.

Sonntag, 12. Januar 2020

Drei kleine Lügen Rezension



Quelle von Balanvalet


Thriller
Erscheinungstermin: 16. Dezember 2019

400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

Inhalt
Ellen und Sasha waren Teenager, als sie zu besten Freundinnen wurden. Nun leben sie gemeinsam in London und genießen alle Freiheiten des Erwachsenenlebens. Eines Abends kommt Sasha jedoch nicht nach Hause, und Ellen vermutet das Schlimmste. Sie ahnt, dass das Verschwinden ihrer Freundin etwas mit dem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu tun hat, ein Ereignis, das ihrer beider Leben erschütterte. Was ist wirklich geschehen, in dieser einen Nacht vor zehn Jahren? Mit dieser Frage muss sich Ellen auf der Suche nach ihrer Freundin auseinandersetzen. Doch jemand weiß, dass Ellen eine Antwort sucht – und dieser Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt …

Meine Meinung
Die Geschichte nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise und ist voller Wendungen und Überraschungen. Wer hat gelogen? Wer wollte wen schützen? Wer hat es verdient, all diese Jahre im Gefängnis zu verbringen? Wer will, dass einige Leute für das bezahlen, was sie getan haben?

 Die Charakterisierung der verschiedenen Persönlichkeiten ist überzeugend aufschlussreich und das Erzählen packt. Ich konnte es in der zweiten Hälfte des Buches nicht niederlegen. Die Beschreibung  der beiden Anwälte beschwört ein anschauliches Bild und die Szenen im Gerichtssaal sind eine wunderbare Möglichkeit, den Leser in das geschehene Geschehene hineinzulassen. von Teenager-Angst und familiären Beziehungen ist brillant. 
Die Monktons ist eine faszinierende Familie von Musikern,auch die beiden Mädchen waren die typische nette Mädchen von neben an. Sie wirkten authentisch und glaubwürdig ich mochte sie.Daniel  als Charakter war auch interessant er wirkte clever , also ist es ein Wunder, dass sowohl Ellen als auch ihr bester Freund auf ihn hereinfallen. Ich hätte sie deswegen einfach schlauer und clever eingeschätzt.
Auch wenn einige Persönlichkeiten aufeinander treffen und eine Rolle gespielt haben fand ich es toll einige verschiedenen Perspektiven zu Lesen.

Fazit:
Dies ist eine fesselnde, überzeugende Lektüre Die Spannung in bestimmten Szenen ist total packend. Ich habe dieses Buch sehr genossen und würde es weiterempfehlen.



Autorin:
Laura Marshall wuchs in Wiltshire auf und studierte Englisch an der University of Sussex. 2015 fand sie, dass es Zeit sei, sich ihren lebenslangen Traum zu erfüllen – das Schreiben eines Romans. Ihr Debüt »Eiskalte Freundschaft. Ich werde nicht vergessen« wurde bereits vor der Veröffentlichung für den Lucy-Cavendish-Fiction-Preis nominiert. »Drei kleine Lügen« ist Laura Marshalls zweiter Roman bei Blanvalet. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kent.


Donnerstag, 2. Januar 2020

Der Unfall Rezension



Quelle von Goldmann
Roman
Erscheinungstermin: 18. November 2019
416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

Inhalt:
Sechzig Sekunden nachdem sie aus dem Koma erwacht, bricht Maggies Welt in Stücke: Man teilt ihr mit, dass ihre Tochter Elspeth tot ist. Sie ertrank, als der Familienwagen in den Fluss stürzte. Maggie kann sich an nichts erinnern – aber sie wird das Gefühl nicht los, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt. Als sie darum bittet, ihren Mann zu sehen, erfährt sie, dass Sean spurlos verschwunden ist. Was ist wirklich an dem verhängnisvollen Tag am Fluss passiert? Wo ist Sean? Und warum kann sich Maggie des Verdachts nicht erwehren, dass ihre Tochter irgendwo, irgendwie noch am Leben

Meine Meinung:
Der Prolog allein genügt, um dich anzulocken, er beginnt mit Maggie (Margaret) vor Gericht und sie ist entschlossen, die Dinge jetzt zu machen...

Die Geschichte schneidet dann zurück, um Maggie im Krankenhaus aufzuwachen und ihr gesagt zu werden, dass ihre Tochter tot ist. Sie sperrte ihr Auto und verurteilte ihre Tochter zum Tode! Wie konnte sie? Es macht keinen Sinn, weil die Liebe zu ihrem kleinen Mädchen von den Seiten verschüttet wird. Ihr Mann verschwindet buchstäblich aus dem Bild und sie wird auf sich allein gestellt – ohne ein Zuhause sogar – mit nichts als den kleinsten Schnipseln von Rückblenden.

Das Geheimnis war wirklich gut entwickelt und Maggie war ein sehr sympathischer Charakter. Ist sie aber zuverlässig? Es tat mir leid für sie und sie war verwurzelt, dass sie einige Antworten fand. Es gibt Fragmente ihres Gedächtnisses, die zu ihr kommen und helfen, zusammenzufügen, was an diesem Tag passiert ist, aber es gibt auch Briefe, die von einem kleinen Mädchen geschrieben wurden, das ihre Mutter enorm vermisst und ihre Mutter bittet, sie mit nach Hause zu nehmen. Die emotionalen Briefe zerrten mir ins Herz, machten es aber nicht einfacher herauszufinden, was passiert ist. Sie schufen nur mehr Zweifel und Verwirrung tatsächlich, weil begeistert, wie ich von ihnen war, blieb es ein Geheimnis, wer der Autor war. Ich wollte nicht zu irgendwelchen Schlussfolgerungen springen, aber wenn es nicht Elspeth wäre, wer wäre es dann? Maggie ist überzeugt, dass ihre Tochter lebt und es gibt ein paar seltsame Ereignisse, die ein Zeichen dafür sein könnten, dass sie einfach Recht haben könnte...

Der Tag des Unfalls hatte eine verlockende Handlung mit großen Wendungen und Wendungen, die es für mich sogar unvorhersehbar machten, herauszufinden, wo ich nach Antworten suchen oder wissen kann, wer sie gehalten hat. Es war schwierig zu wissen, wem ich vertrauen sollte, Ellwood ließ mich durchweg raten und alles baute sich zu einem verheerenden Finale auf.

Fazit: 


Autorin:
Nuala Ellwood zog mit Mitte zwanzig nach London – eigentlich um Karriere als Musikerin zu machen. Stattdessen begann sie, Romane zu schreiben. Ihr erster Thriller, »Was ihr nicht seht«, schaffte es auf Anhieb in die Top Ten der englischen Bestsellerliste.
Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für ihre Übersetzung des Romans „Silas Marner“ von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

Lesliste Januar 20220