Samstag, 20. April 2019

Mörderinnen Rezension



Erscheinungstermin: 20. August 2018
240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

Quelle und Mosaik und Amazon

Meinung
Veikko Bartel schreibt sehr nüchtern. Dennoch konnte ich dem Ablauf dieses Buches leicht folgen. Es wird in 5 Abschnitte eingeteilt. Der erste Abschnitt ist das Vorwort. Es wurde zwar etwas länger gehalten, da Bartel uns aufzeigt, worum es eigentlich in diesem Buch geht. Die anderen 4 Abschnitte sind die Geschichten von 4 Frauen.

Ich finde die Geschichten der Frauen wurden sehr gut gewählt. Man erhält einen Einblick der Täter, aber auch der Opfer. Warum und weshalb sie diese Taten verübt haben, was ihre Argumentationen waren und wie es schlussendlich ausgegangen ist.

Man bildet sich zu Beginn der Geschichten bereits seine eigene Meinung, wirft diese aber nach einigen Seiten bei Haufen, da man die Hintergründe erst später aufgezeigt bekommt. Zb die Kindsmörderin: Eine Frau die ein Baby kocht, eine abscheuliche Tat, eine nicht zu verzeihende Tat, aber warum hat sie es gemacht? Ist sie so eine bestialische Person? Oder steckt doch mehr dahinter, als man zu Beginn vermutet?

Veikko Bartel fesselt einen regelrecht mit seinen Geschichten. Man muss aber nicht das Buch auf einmal lesen, da alle unabhängig voneinander sind, also auch für Zwischendurch gut geeignet.

Fazit
Ein Buch, welches mich zum Staunen gebracht hat. Wie Frauen sein können. Was Frauen zu solchen Taten bewegt. Wie die Hintergründe sind. Ein absolutes Muss. Lest es und bildet eure eigene Meinung zum Buch, aber vorallem zu den Frauen und deren Hintergründen. Absolute Empfehlung von mir und dieses wird nicht das letzte Buch von Veikko Bartel sein:



Autor:
Veikko Bartel, geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt (DDR), studierte nach der Wiedervereinigung Jura und arbeitete von 1996 bis 2011 als Rechtsanwalt in Potsdam, ab 1998 als Strafverteidiger. Heute ist er Dozent für Steuerrecht. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam.

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