Donnerstag, 7. Juni 2018

The Woman in the Window Rezension



Quelle von Blanvalet  und Amazon

Inhalt
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...
Meine Meinung:
Es war ein angstgetriebener Psychothriller, bei dem ich manchmal den Atem anhielt. Die Hauptfigur, Anna Fox, litt 10 Monate zuvor an einem schweren Trauma und ist dadurch in eine Agoraphobie geraten und konnte ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie ist von ihrem Mann und ihrem Kind getrennt und kommt nicht gut zurecht, trinkt zu viel und weiß nicht, welche Drogen sie genommen hat. Ihre Physiotherapeutin und Psychiaterin besucht sie zu Hause und sie kann länger als Kinderpsychiater arbeiten. Stattdessen spielt sie Online-Schach, lernt Französisch online und nimmt an einer Online-Website für Agoraphobiker teil. Sie liebt es auch, alte Schwarz-Weiß-Filme zu sehen, besonders jene, die von Hitchcock inszeniert wurden, wie das Titelbild und Titel des Buches andeuten. Sie beobachtet auch gerne ihre Nachbarn und ihr eigenes Leben nimmt einen Hitchcock-Geschmack an, als sie ein Gewaltverbrechen durch ihr Fenster sieht.

Da Anna als unzuverlässige Erzählerin viel zu viel trinkt und nicht in der Lage ist, ihr Haus zu verlassen, ist es schwer für sie, die Polizei zu glauben, dass ein Verbrechen passiert ist, und sie beginnt sich selbst zu hinterfragen. Seltsame Dinge passieren weiterhin Anna und sie beginnt sich zu fragen, wem sie vertrauen kann. Ich spürte, dass die Spannung in der Mitte des Romans etwas an Schwung verloren hatte, aber die Angst und Spannung stieg gegen Ende und die letzte Wendung im Ende war unerwartet

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu Lesen ich mochte das Buch von Anfang an; es hat mich gut unterhalten können ich fand es sehr spannend und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit Ich kann diese Geschichte nur weiter empfehlen die gerne Psycho Thriller mögen.


Autor:
A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 38 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.

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