Dienstag, 3. Oktober 2017

Das zweite Gesicht Rezension







Produktinformation

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: btb Verlag (10. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442714826
ISBN-13: 978-3442714827
Originaltitel: The Visionist
Größe und/oder Gewicht: 12 x 3 x 18,5 cm




Quelle von btb Amazon

Inhalt:
Massachusetts 1842: Die 15-jährige Polly zündet die heimische Farm an, ihr brutaler Vater kommt in den Flammen um. Polly und ihr Bruder müssen fliehen und finden Zuflucht in einer Shaker Gruppe. In dieser religiösen Gemeinschaft mit strengen Regeln wähnt sich Polly sicher vor den Nachstellungen des Privatdetektivs Simon Pryor, der den Fall aufklären soll. In der jungen Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin und Verbündete. Doch als Polly sich in den Augen der Gemeinschaft als „Seherin“ erweist, als eine Auserwählte mit mystischen Visionen, beobachtet man sie auch hier mehr als genau. Wird Polly unter diesen Umständen weiter ihre wahre Geschichte verheimlichen können?

Meine Meinung:
Der Visionist zeigt eine umfassendere Ansicht des Shaker-Lebens und die Trennung von Kindern von ihren Eltern und Geschwistern: Diese Thematik an sich finde ich schon sher traurig aber mich hat der Inhalt sehr angesprochen das ich dieses Buch lesen wollte. 
Schon alleine dieses wunderschöne Cover ist ein Hingucker, trotz der hellen Farben wirkt es sehr düster. Es passt ideal zur Geschichte.

Die junge Polly hat einen Vater, der sie vergewaltigt hat, der Trunkenmann ist, der sie und ihre Mutter schlägt und ihren jüngeren Bruder hirngeschädigt hat. Wenn ihr Haus niederbrennt, sammelt sie ihre Mutter, ihren Bruder und geht. Ihre Mutter legt die Kinder bei der örtlichen Shaker-Siedlung ab. Die Arbeit ähnelt dem, was Polly gewohnt ist, aber das Tanzen in der ersten Besprechung, die sie besucht, macht ihre Rückblende zu ihrem Vater und die Schüttler denken, dass sie ihr erster Visionist ist. Sie sagt ihnen, sie sah Engel.
Der Roman findet in der Mitte des 19. Jahrhunderts Neu-England statt und ist in einer fiktiven Shaker-Gemeinschaft zentriert. Polly versehentlich versöhnt sich als Visionist, der die Liebe des Gründers während der Ekstase ihres ersten Gottesdienstes sieht. Die Beschreibungen der Entzückung der Gläubigen und das Vergnügen eines einfachen Lebens greifen den Leser ein, auch wenn Polly in die Siedlung eingewebt ist. Doch die Fissuren im Dorf erscheinen, und das Gift der Welt bleibt im Herzen. In den Herzen ihres einen wahren Freundes und in der Stärkung der Entschlossenheit des Feuerforschers, ihr zu helfen, sehe ich die Spuren des wahren Geistes.
Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt und in drei verschiedene Erzählperspektiven erzählt es handelt sich hier um Polly Charity und Simon.
Mir hat am besten die Erzählperspektive von Polly gefallen, ich mochte sie als Charakter und man hat mit ihr gefühlt und mitgefiebert.

Schwester Charity fand ich meiner Meinung nach mittelmäßig, was daran lag das ich mich mit ihr nicht ganz anfreunden konnte,Sie ist eine wahre Gläubige. Sie wurde als Baby zu den Shakern.gebracht. Ich fand sie zu Beginn ein wenig hochnäsig die sich für was besseres hält, aber dann passiert auch ihr ein schlimmen Schicksalschlag.

Simon Pryoer fand ich als Protagonist sympatisch er muss die Pollys Mutter finden und die Frage klären, wem das Land jetzt eigenltich gehört.. Gerade seine Sichtweise hat mir gut gefallen denn dann hat die Geschichte nach und nach Fahrt angenommen.
Jedoch hatte ich am Anfang doch ein wenig meine Schwierigkeiten in die Story reinzu kommen ich fand es tewilweise etwas verwirrende und der Schreibstil fand ich zäh.

Fazit: 
Es war ein mittelmäßger historischer Roman der meiner Meinung nach mehr potenzial haben konnte, dennoch fand ich ich die Thematik gut.




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