Samstag, 23. September 2017

Die Kinder Rezension




Quelle von Heyne und Amazon

Produktinformation
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (4. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453270940
ISBN-13: 978-3453270947
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3,2 x 20,8 cm




Inhalt:

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Meine Meinung:Im Vorwort erklärt uns Wulf Dorn, dass vieles in diesem Thriller tatsächlich der Realität entspricht und wenn ihr das Buch gelesen habt, dann werdet ihr es verstehen. Nichts ist erschreckender und grausamer als das echte Leben, das machte die Geschichte für mich mehr interessanter. Jedoch würde ich das Buch nicht unter Thriller unter ordnen sondern es hatte was von Mystery -Horror was dennoch für mich  kein Abbruch getan hat.
Ich war eigentlich recht überrascht da ich es von dem Autor nicht gewohnt bin.

Das Buchcover ist schlicht,in schwarz gehalten mit einer roten Schrift und darauf zu sehen sind die Kinder was geheimnisvoll und düster wirkt .
Dennoch schafft es der Autor, dass man lange Zeit nicht weiß, was von Lauras Geschichte stimmt oder was sie aufgrund einer psychologischen Störung für wahr hält.Während dem Lesen habe ich mich oft gefragt ist es nun was nun Wahr ist und was nicht.
Zum Teil fand ich die Geschichte verwirrend,  denn es gab Szenen in denen seine personale Erzählperspektive geschildert wird und zwischendurch komplette Szenenwechsel, die auf den ersten Blick nichts mit dem eigentlichen Plot zu tun haben.Dennoch fand ich Wulf Dorn wie gewohnt sein Schreibstil fesselnd das die Seiten nur dahin flogen, auch wenn es teilweise manchmal verwirrend war wie ich schon geschildert hatte.
Der Hauptcharakter Laura Schrader wurde gut dargestellt und ausgearbeitet. Sie wirkte authentisch und glaubwürdig zum Teil kann man sich gut in die hinein versetzten auch wenn man selber keine eigene Störungen hat.
Robert Winter hin gegen war mir zu blass, ich konnte mich mit ihm nicht anfreunden, es wurde einfach viel zu wenig beschrieben und man hat wenig über ihn erfahren.
Die Geschichte rund um Laura, die mit ihrem Auto verunglückt und gerade so gerettet werden konnte, ist nicht nur äußerst spannend, sondern zum Teil auch verstörend, Die düstere Atmosphäre im Buch konnte ich richtig spüren,was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit: 
Ich kann das Buch weiter empfehlen auch wenn es kein Thriller ist, ist es trotzdem toll


Autor.
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, liebt gute Geschichten, Katzen und das Reisen. Er war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman "Trigger" gelang ihm sofort ein internationaler Bestseller, dem weitere folgten. Seine Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und begeistern Leserinnen und Leser weltweit.
2014 wurde er mit dem französischen "Prix Polar" als bester internationaler Autor ausgezeichnet. 2015 erhielt er den "Ulla Hahn-Preis der jungen Leser" für "Phobia".

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