Samstag, 1. Juli 2017

Das Erdbeermädchen Rezension




Quelle von Heyne und Amazon


Produktinformation
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (13. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345341974X
ISBN-13: 978-3453419742
Originaltitel: THE STRAWBERRY GIRL
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,8 x 18,8 cm



Inhalt:
Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Asgardstrand daran zu zerbrechen.


Meine Meinung:
Aufgrund dieses Klappentextes und dieses wunderschöne Buchcover wollte ich gerne das Buch lesen indem es sich um Menschen zu damaliger Zeit handelt und wie sie früher gelebt haben diese Thematik interessiert mich sehr. Am Anfang dachte ich es handelt sich hier um eine schöne leichte Sommerlektüre was sich aber ganz anders heraus stellte.

Die Handlung wirkt eher düster was aber kein Abbruch erlitt.

Es handelt sich hier um die drei Protagonisten Tullik, Munch und Johanne.

Johanne freundet sich mit Tulik an aber mir kam es einfach so vor als würde sie diese nur ausnutzen um in der Nähe von Munch zu sein. Diese Freundschaft kam mir nicht echt rüber. Leider konnte ich mich denn Charakteren nicht anfreunden ich hatte keinen Zugang zu ihnen. Die Autorin hätte sie besser ausarbeiten müssen sie wirkten leider öberflächlich und nicht authentisch.

Erst im Nachwort der Autorin konnte der Leser heraus finden das Much der Maler ein schwieriger Charakter sei, das man dann doch sein Verhalten nachvollziehen konnte.
Es passierte auch in laufe der Geschichte nicht viel, ich hätte mir teilweise mehr Spannung gewünscht.

Leider war der Schreibstil nicht flüssig und leicht zu lesen wie ich es eigentlich gerne hätte, ich musste während dem lesen öfter eine Pause einlegen, es war teilweise etwas anstrengend und hat dem Lesefluss gehindert.


Fazit:
In großen und ganzen war die Geschichte ganz nett aber es ist noch Luft nach oben. Aber ich würde der Autorin nochmal eine Chance geben und noch ein weiteres Buch von ihr Lesen wollen.


Autorin
Lisa Strømme, geboren 1973, stammt aus Yorkshire und studierte an der University of Strathclyde in Glasgow. Mit ihrem norwegischen Ehemann und zwei Kindern lebt sie in der Nähe von Åsgårdstrand, dem Küstenort, in dem Edvard Munch ein Sommerhaus hatte. Hier spielt Das Erdbeermädchen, Lisa Strømmes erster Roman.

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