Samstag, 17. Dezember 2016

Himbeeren mit Sahne im Ritz Rezension



Quelle von Manesse Verlagnd  Amazon


Produktinformation

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Manesse Verlag (26. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3717524003
ISBN-13: 978-3717524007
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,5 x 20,7 cm

Leseprobe

Inhalt:
Kaum jemand verkörpert den Zeitgeist der Roaring Twenties so wie Zelda Fitzgerald. Sie war der Prototyp des «Flappers»: frech, abenteuerlustig, extravagant. Das Lebensgefühl dieser Ära hat sie in bezaubernden Erzählungen eingefangen, die nun erstmals auf Deutsch zu entdecken sind.

Im Mittelpunkt stehen bei Zelda Fitzgerald stets Frauen: eigensinnige und eigenständige Heldinnen, sich auf einem Ozeandampfer ebenso zu Hause fühlen wie im Ritz oder auf den Champs-Élysées. Die nach der Theaterprobe lieber noch um die Häuser ziehen, als zu Mann und Kind zu eilen. Die es nach Hollywood schaffen und ihre Filmkarriere für die Liebe ihres Lebens wieder aufgeben. Oder die in einem Provinznest in den Südstaaten von der weiten Welt und ihrem großen Auftritt träumen.

Zelda Fitzgerald wirft uns mitten hinein in das glamouröse, schillernde, unstete Bühnenuniversum der Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Sängerinnen. Die Lichter des Broadway, Schrankkoffer voller Tüllkleider, Orchideen in onduliertem Haar: In opulenten Details erweckt sie das Jazz Age zum Leben. Ihre hinreißend sinnlichen, atmosphärisch dichten Erzählungen handeln von der hohen Kunst, sich selbst zu inszenieren – und von dem Preis, den man dafür zahlt.
Meine Meinung:
Zu Beginn möchte ich erwähnen das ich durch diese Buch durch dieses wunderschöne Buchcover aufmerksam wurde. Ich bin ein Fan der 20er und 30er Jahre. Ein mega Hingucker in jedem Bücherregal. Als ich mich mit dem Inhalt ein wenig beschäftigt habe wollte ich dieses Buch gerne lesen,
Himbeeren mit Sahne im Ritz, Reisen nach Frankreich, Revuetänzerinnen, Schauspielerinnen, das Leben der Flapper in den 20er Jahren. All das beschreibt Zelda Fitzgerald in ihren Geschichten auf eine unvergleichliche Art. Die Geschichten von Zelda Fitzgerald bestechen durch eine unglaublich bildhafte Sprache:Ich konnte während dem Lesen mich in die frühere Jahre zurück versetzten auch wenn ich ein Kind der 80er bin. Das ganze Setting drum herum hat mir gut gefallen da es in die süd staatliche Westküste spielt sowie auch in Frankreich.
Die Storys, die handelt von Frauen, die sehr selbstbewusst sind. Es sind moderne Charaktere der 1920er und 1930er Jahre.die Autorin schreibt über Frauen. denen die Männer nichts zutrauen und die sich über sie erheben, die ihren Weg gehen und ihrem eigenen Kopf folgen, statt die Erwartungen der Gesellschaft zu erfüllen. Sie gehen tanzen und schauspielern:
Zelda und ihr Ehemann haben die Protagonisten in denn verschiedenen Geschichten lebendig wirken lassen sie wirkten authentisch und glaubwürdig. Da Zelda aus eigener Erfahrung spricht bzw geschrieben hat, hatte ich als Leserin das Gefühl sie würde sich  selber als Protagonist beschreiben, und teilweise ihre Geschichte schreiben, was sie bestimmt zum größten Teil auch gemacht hat denn sie schreibt aus Erfahrung und hat viele Dinge in ihren damaligen Umfeld wahrgenommen und mit eingebracht.



Fazit:Auch wenn es nur Kurzgeschichten waren hat mir das Buch besonders gut gefallen, und kann diese biografische Lektüre nur weiter empfehlen.


Autorin:
Zelda Sayre Fitzgerald (1900–1948) wurde in Montgomery, Alabama geboren und heiratete mit 19 Jahren F. Scott Fitzgerald. Ab 1922 veröffentlichte sie zahlreiche Zeitschriftenartikel, Erzählungen (meist unter Scotts Namen) und einen Roman, «Save Me the Waltz». Vor allem aber war sie eine Stilikone der 1920er-Jahre. Sie starb bei einem Brand in einer Nervenklinik.

Felicitas von Lovenberg, 1974 in Münster/Westfalen geboren, studierte Neuere Geschichte in Bristol und am St. Antony's College in Oxford und ist seit 1998 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2003 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. 2005 erschien ihr Buch „Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie?“ Im SWR-Fernsehen moderiert sie regelmäßig die Sendung „Literatur im Foyer“.

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