Freitag, 15. August 2014

Die Insel der besonderen Kinder Buchrezension

Bildquelle und weitere Infomationen:
Knaur Verlag und Amazon

Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342651057X
  • ISBN-13: 978-3426510575
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Die Insel der besonderen Kinder

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Leseprobe

Buchcover:Auf denn Cover ist in grün gehalten darin ist ein Mädchen abgebildet.Magisch angezogen von  welches knapp über dem Boden in der Luft schwebt,
Inhalt:
Als Kind hat Jakob Portman ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Großvater. Ganz besonders angetan haben es ihm die Geschichten, die Abraham Portman seinem Enkel erzählt und die in ihm den Berufswunsch des Entdeckers wecken, als er sechs Jahre alt ist. Doch je älter Jakob wird, umso mehr ist er davon überzeugt, dass nichts an den Geschichten über das Waisenhaus, in dem sein Großvater lebte, wahr sein kann und Monster gibt es ja schon mal gar nicht – ebenso wenig wie Kinder mit magischen Fähigkeiten. Irgendwann bittet Jakob seinen Großvater, ihm keine Geschichten mehr zu erzählen. Doch als Jakob 15 ist, ändert sich sein Leben schlagartig, als er einen Anruf von seinem Großvater bekommt. Dieser ist auf der Flucht vor seinen Monstern aus seinen Geschichten. Jakob macht sich auf dem Weg zu dem verwirrten alten Mann und findet ihn schwer verletzt mit blutdurchtränkter Kleidung im Wald. Er kann Jakob noch mitteilen, dass dieser unbedingt auf die Insel gehen soll, um den Vogel zu finden, in der Schleife, auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes und verstirbt dann in den Armen seines Enkels.

Jakob kann das Geschehene nicht verarbeiten und muss die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch nehmen. Dieser rät Jakob sogar, zusammen mit seinem Vater die Insel seines Großvaters zu besuchen und so machen sich die beiden schließlich auf den Weg. Für Jakob wird diese Reise eine Reise in eine andere Welt – in die Welt seines Großvaters. Und er muss erkennen, dass nichts von dem, was Abraham Portman ihm erzählt hat, gelogen war …
Meine Meinung:
Hinter denn geheimnisvoll klingenden Titel Die Insel der besonderen Kinder verbirgt sich eine ebenso besondere wie auch spannende Geschichte. Nichts an ihr lässt sich auch nur annähernd vorausahnen. Ich wusste von Anfang an überhaupt nicht, auf was ich mich bei diesem Buch einlasse und habe mich einfach mal überraschen lassen.
Der Schreibstil war für mich am Anfang sehr  gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und lies sich flüssig durch lesen. Die Spannung steigerte sich von Kapitel zu Kapitel.

Diese sehr merkwürdige Geschichte lebt von den Fotos, die, wie der Autor am Ende des Buches schreibt, alle authentisch und Leihgaben aus privaten Archiven sind. In Verbindung mit Ransom Riggs' Kunst des Erzählens verbreiteten sie bei mir eine leichte Gänsehaut. Jedes noch so kleinste Detail eines Fotos findet Erwähnung in der Geschichte und es ist einfach faszinierend, wie der Autor eine Geschichte zu diesen alten Aufnahmen konstruiert hat.
Die verschiedene Charaktere im Buch hätte meiner Meinung nach etwas besser dargestellt werden sollen damit man eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte, das hat jedoch gefehlt.

Fazit: http://facemot.blogspot.com/ Ein sehr gutes Buch. Lesen lohnt sich!
 


Autor: Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion.
Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mehr Informationen finden sich auf seiner Website: www.ransomriggs.com

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